Der Musikliebhaber: Michael Kägi, Klangwandel

Der Musikliebhaber: Michael Kägi, Klangwandel

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2017/07 – Seite 2
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:

Im Herzen Unternehmer und Visionär

Trotz der Veränderungen in seinem Leben ist Michael Kägi im Herzen ein Entrepreneur geblieben. Neben seinem Engagement bei Klangwandel ist er noch immer im Verwaltungsrat von Bitforge, einer auf die Entwicklung von digitalen Spielen und Apps spezialisierte Firma, die er mitgegründet und aufgebaut hat. Ausserdem hat er 2013 mit seinem Cousin ein Unternehmen namens Coloryoursound ins Leben gerufen, das bunte textile Hüllen für Sonos-Lautsprecher herstellt und vertreibt. Nicht mehr zu arbeiten würde für ihn nicht in Frage kommen. "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es schwierig ist, eine gewisse Balance zu halten, wenn man nicht mehr arbeitet. Die Arbeit gibt einem schliesslich viel zurück." Einen Job annehmen würde er dennoch nicht, auch wenn er manchmal von alten Weggefährten noch Angebote erhalte. Er war schon immer sein eigener Chef und wird es wohl auch bleiben.
Michael Kägi wirkt jedoch nicht wie ein getriebener Unternehmer, der auf der Suche nach dem nächsten Kick ist. Im Gegenteil, er strahlt Ruhe aus. Er selbst sagt über sich, es brauche viel, bis er aus der Ruhe komme. Früher jedoch dürfte sein Leben hektischer gewesen sein. Jeder neue Kunde spornte ihn und seine Mitstreiter an, noch besser zu werden. "Es ging nie ums Geld an sich, sondern um den nächsten Abschluss. Wir wollten wachsen, hatten grosse Visionen." Ende der 90er Jahre liess er verlauten, sie wollten mit Minick das nächste Microsoft werden. So gesehen seien sie kläglich gescheitert. Er lacht. Misserfolge erachtet er als wichtig für die persönliche und berufliche Entwicklung. Als sein Unternehmen 1995 die virtuelle Stadt Minick City erschuf, in der man mit dem eigenen Avatar zum Beispiel in einen Pizzaladen schlendern, dort die eigene Postleitzahl eingeben und Produkte eines lokalen Pizzakuriers auswählen konnte, der die Bestellung dann per Fax erhielt und auslieferte, war das Projekt seiner Zeit weit voraus und vielleicht auch deshalb finanziell nicht erfolgreich. Dies als Rückschlag zu empfinden, liegt aber nicht in Kägis Naturell. Er ist ehrgeizig. Als er einmal einen Lauf über 100 Kilometer nach 90 Kilometern abbrach, korrigierte er dies bei der nächsten Teilnahme und lief die Strecke zu Ende.

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Aus welcher Stadt stammten die Bremer Stadtmusikanten?
Antwort:
Name:
E-Mail:
NEUESTE
EMPFEHLUNGEN
MEISTGELESENE
Newsletter Abonnieren
Der tägliche Newsletter mit den wichtigsten Meldungen aus der IT- und CE-Branche.
Bitte Feld nicht ausfüllen:
E-Mail
SWICO AKTUELL
SPONSOREN & PARTNER