Der Engadiner: Jon Erni, Microsoft

Der Engadiner: Jon Erni, Microsoft

(Quelle: zVg)
Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2017/05 – Seite 1
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6. Mai 2017 - In Scuol aufgewachsen, ist Jon Erni, Leiter Public Sector bei Microsoft Schweiz und passionierter Jäger, dem Engadin auch nach seinem Wegzug verbunden.
Ein Heimweh-Bündner ist er nicht – nicht mehr. Die Rede ist von Jon Erni, Leiter Public Sector bei Microsoft Schweiz. Kam er in jungen Jahren für ein Elektrotechnik-Studium nach Zürich, war für ihn lange Zeit klar, dass er danach wieder nach Hause, ins Engadin, zurückkehren würde. «Ich habe im Herbst an der ETH angefangen, als hier in Zürich alles unter einer dicken Nebel­suppe lag und im Engadin die Sonne schien», erinnert er sich. Anfangs sei er denn auch jedes Wochenende in die Berge zurückgekehrt. Die Wende brachten schliesslich seine heutige Frau sowie ein erweiterter Bekanntenkreis, durch die er die schönen Seiten der Limmatstadt doch noch für sich entdeckte.

Nichtsdestotrotz stand der heute 49-Jährige Ende der 90er-Jahre vor der Entscheidung: Rückkehr ins Engadin oder ein Leben in Zürich. Bis dahin hatte Erni sowohl in Zürich einen Lebensmittelpunkt, wo er bei Alcatel nach dem Elektrotechnik-Studium sowie einer Zweitausbildung zum höheren Lehramt den Berufseinstieg fand, sowie einen Lebensmittelpunkt in den Bergen, wo er am Hochalpinen Institut in Ftan im Teilzeitpensum als Lehrer arbeitete.

Als sich bei Alcatel schliesslich die Chance auftat, an einem Leadership-Programm für junge Führungskräfte teilzunehmen, musste sich Erni entscheiden: Eine Karriere als Lehrer in Ftan oder eine Karriere bei Alcatel. Diese Entscheidung fiel schliesslich zugunsten von Alcatel aus. «Ich kam zum Schluss, dass ich nicht 100 Prozent als Lehrer arbeiten wollte und dies vor allem nicht für zig Jahre. Zudem habe ich realisiert, dass Zürich bezüglich Arbeitsplatzsituation der spannendere Ort ist», blickt Erni zurück.

Engadin als Quelle der Ruhe

Losgelassen hat Erni das Bündnerland aber nie. «Ich habe das Engadin immer als Rückzugsort beibehalten.» So besitzt er dort etwa eine kleine Jagdhütte, die nicht erschlossen ist – «ein Ort, wo ich komplett offline bin und wohin ich mich, nicht nur während der Jagdsaison, immer mal wieder zurückziehe.» Dieses Sein, ohne Agenda, sucht Erni dabei bewusst. «Auch die Auseinandersetzung mit mir selbst. Gerade während der Jagdsaison bin ich oft ein, zwei Wochen alleine in dieser Hütte. Dabei bin ich mit meinen Gedanken alleine. Das sind gute Momente, um den Kompass fürs Leben zu richten.»

Zur Jagd gekommen ist Erni als Bündner schon früh. «Ich habe bereits in jungen Jahren den Jagdschein gemacht. Meine grosse Leidenschaft sind die Jagd und die Natur.» Zudem bietet ihm die Hütte in den Bergen auch die Möglichkeit, handwerklich zu arbeiten – etwas, das ihm in seinem Alltag fehlt. «Ich arbeite sehr gerne mit Holz, schrei­nere ein bisschen an der Hütte herum oder schneide die Wege im Wald heraus, die man als Jäger braucht.»
 
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